Was eine „Bergmannskuh“ ist, wusste bis in die 1960er Jahre jedes Kind im Siegerland. Bis damals standen in vielen Orten Fördertürme, Grubenanlagen und Hüttenwerke. Das ist längst Geschichte. Geblieben ist bis heute das Interesse an der Arbeit der Berg- und Hüttenleute im Siegerland und Westerwald.
Dieses Buch beantwortet die wichtigsten Fragen zum Siegerländer Erzbergbau und zur Eisenverhüttung. Ehemalige Berg- und Hüttenleute erzählen aus ihrem harten und gefährlichen Berufsleben. Forscher graben eine keltische Eisenschmelze aus. Schüler berichten von ihrer eigenen Erzverhüttung im selbst gebauten „Rennofen“. Kinder streifen über alte Bergbauhalden auf der Suche nach glitzernden Steinen. Illustriert ist das Buch mit zahlreichen, teilweise bisher unveröffentlichten Fotos und seltenen Untertage-Aufnahmen.
Das kurzweilig geschriebene Buch bietet in kompakter Form eine Fülle von Informationen rund um den Erzabbau und die Eisenverhüttung von der Keltenzeit bis zum Ende des Bergbaus im Jahr 1965. Es enthält ferner Ausflugstipps zu Besucherbergwerken und Schaustollen. Im ausführlichen „ABC der Berg- und Hüttenleute“ werden Fachbegriffe verständlich erklärt. Und natürlich wird auch verraten, was denn nun „Bergmannskuh“ und „Himbeerspat“ eigentlich sind.
„Bergmannskuh & Himbeerspat“, Der Siegerländer Bergbau. Das Erklärbuch. 126 Seiten, 180 Fotos, lustige Illustrationen. ISBN: 978-3-9808936-7-1. Preis 9,80 Euro.
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