Mit dieser Veröffentlichung erfüllt sich posthum der Wunsch des Herdorfer Bergmanns Titus Kötting, ein Neffe der bekannten Herdorfer Heimatdichterin Maria Homscheid, seine Lebenserinnerungen der Nachwelt zu überliefern.
Das Buch basiert auf einem handschriftlichen Manuskript Köttings aus dem Jahr 1988. Es ist eine von nur wenigen durchgängigen Darstellungen des Bergmannsalltags im vergangenen Jahrhundert. Kötting begann sein Berufsleben 1924 als Haldenjunge. Er war 41 Jahre lang als Bergmann tätig, davon 31 Jahre unter Tage.
In einer schnörkellosen, einfachen Sprache, aber dennoch farbig, packend und nicht minder humorvoll erzählt Kötting aus seinem Berufsleben in den Herdorfer Gruben „Wolf“, „San Fernando“ und „Friedrich Wilhelm“. Es war geprägt von harter Arbeit und von Gefahren, aber auch von Kameradschaft und Frömmigkeit.
Titus Kötting wurde am 30. August 1909 in Herdorf geboren. Er hatte vier ältere Geschwister. Seine Eltern waren Karl Franz Kötting und Clementine geb. Homscheid. Schon sein Vater war Bergmann und 20 Jahre, bis Ende 1926, auf der Grube Bollnbach als Hauer beschäftigt. Titus Kötting besuchte in Herdorf die Volksschule, es war die „alte Jungenschule“.
Titus Kötting: „Mein Leben als Bergmann. 76 Seiten, 20 Fotos. ISBN: 978-3-9810326-0-4 Preis: € 9,80.
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