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Erz
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Erz
Jetzt liegt der ungewöhnlich packende Roman von Stefan Utsch endlich wieder vor. Der Autor schildert darin, z.T. aufgrund eigener Erlebnisse, die Lebens- und Existenzkämpfe eines ganzen Siegerländer Grubendorfes. Spannend, detailgetreu, mit einer geradezu mitreißenden Darstellungskraft führt uns Stefan Utsch zurück in die Zeit Siegerländer Industriepioniere. Im Mittelpunkt steht die reiche Unternehmerfamilie Dahlberg. Der Kampf um das Erz führt zu erbitterten Auseinandersetzungen mit dem verarmten Grubengewerken Hombach, dem das Geld fehlt, um die Förderung der Bodenschätze wieder aufzunehmen. Eingewoben in die spannenden Familienschicksale ist die bittersüße Liebesgeschichte der schönen, leidgeprüften Elsa Hiller mit dem Sohn Dahlbergs. Standesdünkel und wahre Liebe müssen hier konkurrieren. Als dann der geheimnisvolle Baldus im Dorf auftaucht, wirbelt dies endgültig die scheinbare Idylle im alten Grubendorf durcheinander.
„Erz“ (erschienen 1941) erreichte bis Mitte der 1960er Jahre eine Gesamtauflage von etwa 200.000 Exemplaren. Die begonnene Verfilmung dieses Romans wurde infolge der Ereignisse während der letzten Kriegsjahre nicht mehr abgeschlossen.
Stefan Utsch: Erz, Roman, 360 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-9810326-4-2, Preis: 14,90 Euro
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